Wasserrettung

Die  Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung (SEG)

Die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung (SEG) wird primär zu allen Notfällen am und im Wasser alarmiert.

Sie steht den Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr zur Verfügung. Im Einsatzfall werden die Einsatzkräfte über Funkmeldeempfänger und Handyalarmierung alarmiert, besetzen schnellstmöglich das SEG-Fahrzeug und rücken zum Einsatzort aus. Dabei rüsten sich die anrückenden Kräfte bereits auf der Anfahrt mit Tauchgeräten oder Wasserretterausrüstungen aus.

Typische Einsatzszenarien für die SEG – Wasserrettung sind:

  • Rettung von Personen aus dem Wasser
  • Suche und Bergung von Ertrunkenen
  • Rettung ins Eis eingebrochener Personen
  • Bergung von Gütern
  • Unterstützung bei Hochwasser
  • Unterstützung des Landrettungsdienstes bei Großschadensereignissen oder im Katastrophenfall

Da jedes Mitglied der SEG in seiner Grundausbildung eine Sanitäter Ausbildung durchlaufen hat, ist es möglich die SEG auch zu Schadensereignissen zu alarmieren, die nicht unter das klassische Aufgabengebiet der Wasserrettung fallen (z.B. Einsatz MANV 50 – Massenanfall von Verletzten)

Da in der Leitstelle eine SEG mit fünf Einsatzkräften hinterlegt ist, rücken in den meisten Fällen gleich mehrere SEGen zum Einsatz aus. Bei uns im Landkreis sind das meist die SEG Mitte (Senden), die SEG Nord (Neu-Ulm) und die Unterstützungsgruppe UG ELWRD (Weißenhorn). Vor Ort arbeiten wir dann sehr eng mit den anderen Hilfsorganisationen (Rettungsdienst, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Polizei) zusammen.

Die Einsatzleitung Wasserrettung übernimmt zunächst die ersteintreffende SEG (gelbe Weste mit Aufschrift 1. SEG) bis zum Eintreffen eines bestellten Einsatzleiters Wasserrettungsdienst (ELWRD). Jede SEG wird von einem eigenen SEG-Führer geleitet (blaue Weste). Kommt es im Einsatz zu einem Taucheinsatz wird ein Taucheinsatzführer eingesetzt (weiß/blau geteilte Weste). Dieser hat die Aufgabe eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und die Tauchzeiten zu überwachen.