SEG-Einsatz

Alarmierung: 26.03.2020, 12:12 Uhr

Alarmstichwort: RD Wassernot 4 – 2 bis 3 Personen in Wassernot

Obwohl die aktuellen Beschränkungen um das SARS-COV2 Virus auch unser Vereinsleben komplett still stehen lassen, ist die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung dauerhaft einsatzklar und so ging es heute zu einem Einsatz Richtung Neu-Ulm.

Gemeinsam mit den Wasserwachten Neu-Ulm, Senden und Weißenhorn, dem Rettungshubschrauber Christoph 22, der Feuerwehr Neu-Ulm und einigen Einheiten von Polizei und Rettungsdienst wurden wir an den Illerkanal nach Neu-Ulm alarmiert. Dort fiel bei einem Spaziergang ein Kind ins Wasser. Die Mutter sprang sofort hinterher. Beide konnten allerdings aufgrund der Uferbegebenheiten nicht sofort den Kanal verlassen. Das zweite Kind geriet dabei aus den Augen der Mutter, wurde aber glücklicherweise von der Polizei aufgefunden.

Aufgrund unseres längeren Anfahrtsweges konnten wir die Alarmfahrt vor Eintreffen an der Einsatzstelle abbrechen.

Symbolbild WW ILL 91/1 + WW ILL 99/1

Wasserretterausbildung 2019

20 neue Wasserretter für die Kreiswasserwacht Neu-Ulm.

In den vergangenen Wochen durchliefen 20 junge Wasserwacht´ler aus den Ortsgruppen Neu-Ulm, Elchingen, Senden, Weißenhorn und Illertissen die Grundausbildung der Wasserwacht – den Wasserretter.

Im Lehrgang stehen Themen wie Notfallmedizin, Funk, Rettungs- und Suchtechniken, Grundlagen Fließwasserrettung und Motorbootrettung auf dem Programm.

Mehr zu den Aufgaben eines Wasserretters finden Sie hier.

Die Teilnehmer bei ihrer Abschlussprüfung am Filzinger Badesee

Absicherung Ulmer Nabada

Einsatzzeit: 22.07.2019, 12:00 Uhr – 19:30 Uhr

Einsatzort: Neu-Ulm, Donauufer zwischen Schwall und Gänstorbrücke

Am Montag stand wieder die alljährliche Absicherung des traditionellen Ulmer Nabada auf dem Programm. Die Ortsgruppe Illertissen sicherte dabei mit unserem Motorboot (1 Bootsführer, 1 Taucher, 1 Signalmann) und drei Wasserrettern auf Rettungsbrettern gemeinsam mit etlichen anderen Booten und Rettungsbrettern der Wasserwacht aus ganz Schwaben, der DLRG, dem THW, der Feuerwehr und der Polizei die Veranstaltung wasserseitig ab.

Wir versorgten dabei eine Schnittverletzung und zwei erschöpfte Schwimmer ehe uns der Notruf über eine untergegangene und nicht wieder aufgetauchte Person ereilte. Gemeinsam mit einem Neu-Ulmer Boot, mehreren Rettungsbrettern und zwei Polizeibooten leiteten wir den Zug auf die Ulmer Seite der Donau um den Platz rund um die vermutete Stelle für das Sonarboot frei zu bekommen. Das Sonarboot „scannte“ dann mit einem 3D-Unterwasser-Sonar den Grund der Donau, konnte aber nichts finden. Nach 2h erreichte uns dann die erlösende Nachricht, dass der gesuchte Schwimmer wohlbehalten daheim ankam.

Gegen 19:00 Uhr konnten wir dann Richtung Kran verlegen, unser Boot wieder „auskranen“ und die Heimfahrt antreten.